Festivals und Screenings international 2013

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Filmforum Höchst, Frankfurt – 7. - 12. Februar
New Voices in Black Cinema, New York – 16. Februar
Black World Cinema, Chicago, Il – 7. März
iRep Festival, Lagos, Nigeria – 21. März
Lichter Filmfest, Frankfurt – 24. März
Our Image Film and Arts Festival, Houston, Texas – 26. April
Planete Doc, Warschau, Polen – 17. - 18. Mai

[Trailer]

Der Film

Eine Reise zu den spirituellen Quellen schwarzer Kultur in Amerika

Ein Roadmovie der besonderen Art. Im Mittelpunkt steht der afroamerikanische Schriftsteller Darius James, bekannt für seine oftmals beißend satirischen und selbstironischen Essays über die Ursprünge und Mythen amerikanischer Popkultur. Wir begleiten ihn auf seiner Reise quer durch die USA: vom urbanen intellektuellen Millieu New Yorks in den tiefen Süden, zu den Blues-Mythen des Mississippi-Delta und mitten hinein in die fiebrige Hitze der Voodoo-Hauptstadt New Orleans. An den unwahrscheinlichsten Orten trifft er auf die alten afrikanischen Götter in ihrer neuen Gestalt.

Darius ist auf der Suche nach den Inspirationsquellen urbaner Kreativität. In seinen Begegnungen mit Musikern, Schriftstellern und Künstlern, Wunderheilern und Gumbo-Köchen entdeckt er eine Kultur, die immer schon hybrid und durchlässig gewesen ist und die ihre Vitalität aus der Vielfalt bezieht.

Zugleich erzählt der Film eine sehr persönliche Geschichte über Verlust und Trauer und die Wiederaneignung einer verloren geglaubten Zugehörigkeit. Indem Darius zu den spirituellen Ursprüngen zurückkehrt, landet er im Hier und Jetzt: bei den atemberaubenden Beats und Collagen zeitgenössischer Musiker und Künstler und ihrer pragmatischen, gleichwohl tief empfundenen Spiritualität.

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The United States of Hoodoo ist die zweite Zusammenarbeit des Frankfurter Regisseurs und Filmemachers Oliver Hardt mit dem amerikanischen Schriftsteller Darius James. Kennengelernt haben sie sich in Berlin, wo Darius James zwischen 1996 und 2006 gelebt hat. Ein Teil seiner Stories und Essays über die Ursprünge und Mythen amerikanischer Popkultur sind im Berliner Verbrecher Verlag in deutscher Übersetzung erschienen.

Ein Film von Oliver Hardt, D 2012, 100 Min., OmU

Pressestimmen

„United States of Hoodoo” ist eine erhellende, spaßige und vor allem wunderbar positiv gestimmte Dokumentation über die schwarzen Wurzeln amerikanischer Kultur.
> Filmstarts.de

Spannendes Thema – höchst sehenswert!
> Bayrischer Rundfunk, Kino Kino

Ein faszinierendes, gleichsam hypnotisches Road-Movie.
> Nordkurier

Ein Plädoyer für kulturelle Vielfalt, die sich nicht in den üblichen Stereotypen manifestiert.
> Kino.de

Ein dokumentarisches Road Movie, das aufmerksam und zugleich entspannt nach den Wurzeln urbaner Kreativität forscht.
> Filmdienst

Sind wir alle Bürger der “United States of Hoodoo”? Ist unser Alltag von Elementen des Voodoo durchdrungen? Das behauptet jedenfalls Darius James. Und es stimmt. Jeder kennt die Rhythmen der Yoruba aus Westafrika, auch wenn er nie einen Voodoo-Tempel besucht hat. Sie sind in der elektronischen Clubmusik ebenso zu finden wie in lateinamerikanischen Modetänzen oder den Songs über den magischen “Hoodoo Man” im Blues. Die globalisierte Popkultur ist durchzogen von Elementen, die weder christlich noch säkular sind, die Heiliges und Profanes, Kirche und Karneval, Arbeit und Leben verbinden. Das funktioniert, obwohl viele von ihrer spirituellen Herkunft und ihren afrikanischen Wurzeln wenig wissen. (…)
James’ und Hardts Film erinnert uns daran, dass sich die Kultur der Gegenwart aus verschiedenen Quellen speist.
> SPIEGEL ONLINE

Zu sich kommt United States of Hoodoo dann tief im Süden, im ländlichen Missouri und im Post-Katrina New Orleans. Natürlich hat auch the South einen festen Platz in der amerikanischen Mythologie. Clint Eastwood hat hier in seinem Charlie Parker-Film Bird das schwüle, brodelnde (Gegen-)Amerika verortet: der Süden als das kollektive Unbewusste, aus dem sich die Metropolen der West- und Ostküste energetisch speisen. Das kreolische, hybride New Orleans ist nicht nur die Wiege des Jazz, sondern auch des Voodoo.
> DIE ZEIT

Überraschende Fakten, faszinierende Orte und Personen, großartige Musik plus eine mitreißende Familiengeschichte. So soll eine Doku sein.
> Bild.de

Ein lebendiges Porträt der afroamerikanischen Subkultur. Nicht verpassen!
> Prinz Frankfurt

Futter für die Seele.
> Neues Deutschland

Eine Einladung zu einem Perspektivwechsel und einer anderen Art von Erkenntnissuche – eine Aufforderung, Geschichte von unten und vom Widerstand her zu denken.
> Critic.de

Gemeinsam mit dem Filmemacher Oliver Hardt liefert Darius James einen subjektiven, aber modernen, erhellenden und teils witzigen Blick auf ein Phänomen, das sonst von Klischees und Vorurteilen überfrachtet ist.
> Fluter - Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung

Auf seiner Reise trifft Darius James Musiker und Voodoo-Priester, Sammler und Geschichtenerzähler. Sie alle werden zu seinen persönlichen Reiseführern in einem entspannten Roadmovie über spirituelle Ursprünge und kulturelle Identität. Empfehlenswert!
> Deutschlandradio Kultur


Mit Darius James als Erzähler, Zentrum und Star hat Hardt einen idealen Chronisten engagiert. Der Autor, der bereits bei der TV-Doku „Black Germanny” mit Hardt zusammenarbeitete, wirkt mit seinen Dreadlocks und T-Shirts einerseits wie der schwarze Bruder des Dudes aus dem Coen-Kultklassiker „The Big Lebowski”. Andererseits entpuppt er sich schnell als redegewandter Spät-Beatnik, der spannende Bewusstseinsstrom-Monologe hält. Besonderes Augenmerk legt James auf die Hoodoo-Kultur, eine Melange aus afrikanischer und indianischer Naturreligion. Davon erzählt er ohne jeglichen Esoterik-Kitsch, stattdessen hört man seinem rhythmischen Sprachjazz einfach gerne zu. So sympathisch wie James ist auch die Seite von Amerika, die Hardt hier zum Vorschein bringt – weit jenseits absoluter Entwürfe, polternder Weltpolizei oder naiver „Obamamerica”-Utopie.
> Filmstarts.de


Begleitet von elektrisierender, vor Energie strotzender Musik, bietet der Film hochinteressante Einblicke in die Inspirationsquellen der lebendigen afroamerikanischen Kunstszene.
> Kinozeit.de


Auf, in ein unsichtbares Amerika! Darius James begleitet diesen sehenswerten Roadtrip mit großartigen literarischen Off-Texten und macht den Dokumentarfilm auch in dieser Hinsicht zu einem Genuss. Fazit: Extrem gelungen!
> brutstatt.de

taz-Interview mit Regisseur Oliver Hardt über seinen Film.Von Cristina Nord

taz-Interview mit Regisseur Oliver Hardt über seinen Film.
Von Cristina Nord

Events zum Filmstart

26. Juli, Frankfurt / Mal Sehn Kino: Premiere mit Gästen - Protagonist Darius James, Regisseur Oliver Hardt, Kameramann Harald Schmuck und die Produzenten Christel Brunn und Robert Malzahn sind anwesend!

27. Juli, Berlin / Eiszeit: Protagonist Darius James, Regisseur Oliver Hardt und die Produzenten Christel Brunn und Robert Malzahn sind anwesend. Afterparty im Südblock feat. Eric D. Clark, Ghazi Barakat und Überraschungsgästen – powered by reboot.fm

30. Juli, Berlin / Babylon MItte: Darius James und Oliver Hardt sind anwesend

31. Juli, Hamburg / 3001 Kino: Regisseur Oliver Hardt ist zu Gast bei der Vorführung

2. - 5. August,  Berlin / Kino am Ufer: Darius James steht jeweils nach den Vorführungen für Gespräche zur Verfügung

4. August, Philadelphia / International House: USA-Premiere des Films auf dem BlackStar Film Festival mit Regisseur und einigen Protagonisten